Ziele in der Umgebung

 

San Francisco selbst ist schon eine Reise wert, die Städte der näheren Umgebung bieten sich allerdings auch für Tages- und Mehrtagesausflüge an. Wer wirklich viel Zeit zur Verfügung hat und die beeindruckende Landschaft auf eigene Faust und nach eigenen Plänen kennenlernen möchte, für den bietet sich eine Mietwagenrundreise durch Kalifornien an.

 

Oakland

 

Die Stadt Oakland befindet sich am östlichen Ufer der San Francisco Bucht. Im Norden grenzt die Stadt an Berkeley, das für seine Universität berühmt ist und bildet das Gegenteil zur westlich gelegenen Metropole San Francisco, da es eher industriell geprägt ist. Die Stadt ist mit San Francisco durch die Bay Bridge und durch das Bahn-Netz verbunden. Oakland muss sich keinesfalls hinter der großen Nachbarstadt verstecken, Museen, Parks und geschichtsträchtige Orte laden zum entspannen, entdecken und verweilen ein. Der Jack London Square zum Beispiel bietet eine angenehme Atmosphäre direkt am Hafen. Diesen ort besuchte der amerikanische Schriftsteller zu seinen Lebzeiten oft und gerne, weshalb er nun nach ihm benannt ist. Restaurants, kleine Shops und ein weiter Blick über den Hafen bieten die Möglichkeit auf ein paar ruhigere Stunden inmitten des Großstadt-Trubels. Lake Meritt liegt mitten in Oakland und bildet eine kleine grüne Oase inmitten der amerikanischen Großstadt. Der See ist 66 Hektar groß und eines der beliebtesten Erholungsgebiete der Städter. Zum See gehört der Lakeside Park, welcher in seinem Garten-Zentrum einen Japanischen Garten, einen Rosen-, Kaktus- und Bonsai-Garten beherbergt.

 

Berkeley

 

Für viele Menschen gilt die Stadt Berkeley als ein ort des Protestes und der Andersdenkenden, was darauf zurück zu führen ist, dass es hier in den 60er Jahren große Demonstrationen der Studentenschaft gegen den Vietnam-Krieg gab. Die Universität war und ist es auch, die der Stadt zu Weltbekanntheit verholfen hat. Einen Besuch sollte man nun also auch der Universität abstatten, die Bibliothek ist im Stil eines Tempels gebaut, und lädt auch universitätsfremde Menschen zu einem Besuch ein. Mit einem Aufzug kann man bis unter das Dach des Turms fahren und dort einen wundervollen Ausblick über die Stadt genießen. Zum einkaufen, stöbern und flanieren laden viele Straßen in der Stadt ein, die Telegraph Avenue ist allerdings die bekannteste und schönste unter ihnen. Hier bieten Straßenhändler, Buchhandlungen und viele andere Läden in farbenfrohen Gebäuden ihre Waren an.

 

Sacramento

 

Sacramento liegt etwa 1 ½ Stunden von San Francisco entfernt und war ursprünglich, zu Zeiten des großes Goldrauschs in Kalifornien, eine Goldgräbersiedlung. Diverse Museen laden zum stöbern in historischen Exponaten ein, wie zum Beispiel Sutters Fort, in dem man sich einen Eindruck vom Leben der Pioniere machen kann. Gleich nebenan befindet sich das State Indian Museum, dessen Exponate das Leben der Ureinwohner veranschaulichen. Ein Stadtteil, der Old Sacramento heißt, beherbergt noch über 100 Gebäude, die in der Bauweise von 1850 restauriert wurden. Diese Straßen kann man mit Kutschfahrten und Führungen erkunden, und sich in die Zeit des Wilden Westens zurück versetzen lassen.

 

Point Reyes National Seashore

 

Dieses fast 300 km² große Naturschutzgebiet liegt nur etwa 50 Kilometer nördlich von San Francisco. Es wurde 1962 von J.F. Kennedy eröffnet, und bietet heute jährlich fast zwei Millionen Besuchern Möglichkeiten zum Wandern und Campen. Das Kap der Point Reyes National Seashore gilt als der windigste Ort der Nordamerikanischen Pazifikküste, hier wurden schon Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h gemessen. Das Naturschutzgebiet dient den Bewohnern der San Francisco Bay als Naherholungsgebiet; Wanderwege mit über 200 Kilometern Länge und eine Küstenlandschaft von über 100 Kilometer ziehen vor allem Spaziergänger und Wanderer an. Schwimmen ist weder erlaubt noch möglich, dass das Wasser das ganze Jahr hindurch zu kalt ist und die Brandung dazu lebensgefährlich. Etwas außerhalb des Schutzgebietes gibt es jedoch einen kleinen und sicheren Badestrand in der Tomales Bucht. An der Spitze der Point Reyes National Seashore liegt das Ende des American Discovery Trail, der sich fast 1 1. 000 Kilometer durch die USA schlängelt.

 

Abenteuerreise durch den Pazifischen Nordwesten

 

San Francisco ist Startpunkt fuer Abenteuerreisen durch den weiten, unberührten Nordwesten Amerikas bis hinauf zur attraktiven Stadt Seattle im Staat Washington. Nordkalifornien bietet viel unberührte Natur mit einer phantastischen Küste und den 2000 Jahre alten gigantischen Redwood-Wäldern. Angrenzend ist der touristisch erst seit wenigen Jahren erschlossene, dünn besiedelte Staat Oregon, mit weiten, einsamen Stränden und der größten Ansammlung von Geisterstädten im Westenn der USA. Oregon bietet unterschiedlichste Naturlandschaften, 3000 Meter hohe Vulkane im Kaskadengebirge, das größte Gebiet mit Sanddünen, die sich 50 Meilen entlang des Pazifiks erstrecken, Hochprärie und unendliche Tannenurwälder und Bergseen. Der gewaltige Columbia River bildet die Staatsgrenze zu Washington, wo der Vulkanausbruch des Mount St. Helens im Jahr 1980 Schlagzeilen machte. Im Olympic National Park in Washington findet man einen der letzten temperierten Regenwälder der Welt und Seattle gilt als die schönste Stadt des Nordwestens. Falls Sie eine geführte Rundreise machen möchten, empfiehlt sich eine Amerika Reise in Kleingruppen durch Kalifornien, Oregon und Washington.

 

 

 

Englisch lernen

Englisch auf Sprachreisen in das Ausland lernen und anwenden.